Lacktrocknungssysteme in der Automobilproduktion: Emissionsminderung und Energieeffizienz durch lastabhängige Volumenstromanpassung (LAVA) – Ein Erfahrungsaustausch
Auf der 23. DFO Automobil-Tagung „European Automotive Coating“ der Deutschen Forschungsgesellschaft für Oberflächenbehandlung e.V. (DFO), die vom 31. Mai bis 1. Juni 2016 im Maritim Hotel in Bonn stattfand, präsentierte Olaf Neese, CVET GmbH, aktuelle Erfahrungen zur lastabhängigen Volumenstromanpassung (LAVA) an Lacktrocknern.
Der Vortrag fand am zweiten Tagungstag, dem 1. Juni 2016, um 9:00 Uhr statt und trug den Titel:
„Lacktrocknungssysteme in der Automobilproduktion: Emissionsminderung und Energieeffizienz durch lastabhängige Volumenstromanpassung (LAVA) – Ein Erfahrungsaustausch“.
Vor Ort war neben Olaf Neese auch Jörg Kessler von Volkswagen Nutzfahrzeuge, Hannover, als Anwender vertreten.
Volllast ist die Ausnahme – auch 2016 ein aktuelles Thema
Wie bereits in früheren Beiträgen ausgeführt, werden Lacktrocknersysteme in der Automobilindustrie üblicherweise auf einen prognostizierten maximalen Karosseriedurchsatz ausgelegt, der im tatsächlichen Betrieb nur selten erreicht wird. Die „Lastabhängige Volumenstromanpassung LAVA“ passt den Lufthaushalt des Trockners in Echtzeit an die realen Produktionsbedingungen an, sodass dieser durchgehend in einem energieoptimalen Zustand betrieben wird.
Im Mittelpunkt des Vortrags standen Energiebedarf, Funktion und Implementierung von LAVA sowie – gemeinsam mit dem Anwender Volkswagen Nutzfahrzeuge – konkrete Anwendungserfahrungen aus dem praktischen Betrieb.
Der Beitrag unterstreicht, dass LAVA zu diesem Zeitpunkt bereits über mehrjährige Betriebserfahrung bei einem OEM verfügt und in der Fachwelt als etabliertes Verfahren zur Energieeffizienzsteigerung in der Lackiererei wahrgenommen wird.
CVET –
Prozesse muss man verstehen, bevor sie nachhaltig verbessert werden können.