CVET präsentiert innovative Lösung für die defossilisierte thermische Nachverbrennung
Auf der 8. VDI-Fachtagung Emissionsminderung 2026 in Mannheim präsentierte die CVET GmbH aktuelle Ergebnisse aus der Entwicklung einer zukunftsweisenden Technologie für die thermische Nachverbrennung.
Geschäftsführer Lukasz Piech stellte die Ergebnisse des gemeinsamen Projekts mit Dr.-Ing. Sergej Belik (Philectrify GmbH) und Ludger Wahrheit (Wahrheit Anlagenbau GmbH) unter dem Titel
„Thermische Nachverbrennung mit elektrisch induktiver Wärmeeinkopplung – erste Ergebnisse an einer Pilotanlage“
vor. Die Koautoren waren bei der Tagung nicht persönlich anwesend.
Im Rahmen des Projekts hatte die Philectrify GmbH die Pilotanlage bei der Wahrheit Anlagenbau GmbH in Auftrag gegeben; die CVET GmbH übernahm die Planung dieser Pilotanlage sowie die Erstinbetriebnahme inklusive der begleitenden Messungen.
TNV neu gedacht: ohne Erdgas, ohne Feuerung
Die thermische Nachverbrennung steht vor der Herausforderung, ihre hohe Reinigungsleistung mit den Anforderungen der Defossilisierung zu verbinden. Genau hier setzt der vorgestellte Ansatz an.
Durch die elektrisch induktive Wärmeeinkopplung kann die notwendige Prozesswärme ohne Erdgas und ohne konventionelle Feuerung bereitgestellt werden. Damit eröffnet sich ein neuer Ansatz für die fossilfreie thermische Abluftbehandlung.
Die ersten Ergebnisse der Pilotanlage sind vielversprechend: Alle geforderten Emissionswerte im Reingas für organischen Kohlenstoff (org. C), CO und NOx liegen unter 5 mg/m³.
Die Ergebnisse zeigen das Potenzial der Technologie für zukünftige TNV-Anlagen und unterstreichen den Weg der CVET GmbH hin zu innovativen, elektrifizierten und defossilisierten Lösungen für die industrielle Abluftreinigung.
CVET – Verfahrenstechnik für eine emissionsarme und zukunftsfähige Industrie.
